Unsere Hände sind ständig im Einsatz. Wir waschen sie, arbeiten drinnen und draußen mit ihnen und vergessen dabei oft, dass gerade die Haut der Hände zu den am meisten beanspruchten Körperteilen gehört.
Trockene Hände treten vor allem im Winter, bei Wind oder während Zeiten mit häufigen Temperaturschwankungen auf. Manchmal äußert sich das nur durch unangenehmes Spannen, manchmal beginnt die Haut sich zu schälen oder schmerzhaft zu reißen.
Die gute Nachricht ist: Schon kleine Veränderungen in der Pflege können spürbare Linderung bringen. Es geht nicht darum, zehn verschiedene Produkte zu verwenden. Wichtiger sind Regelmäßigkeit, Einfachheit und das Verständnis, was Ihrer Haut guttut.
Die Haut der Hände kommt im Alltag mit Wasser, Temperaturschwankungen und trockener Luft in Kontakt. Ist die schützende Hautbarriere geschwächt, verliert sie schnell ihre Geschmeidigkeit.
Häufige Ursachen sind:
Trockene Hände hängen nicht nur von den verwendeten Produkten ab, sondern auch vom Wetter und der Umgebung. Besonders beansprucht ist die Haut im Winter, bei Wind oder beim Wechsel zwischen beheizten Innenräumen und kalter Außenluft.
In den Wintermonaten ist die Luft trockener, sodass die Haut schneller an Feuchtigkeit verliert. Hände können dann gespannt, rau und empfindlicher als sonst sein.
Nützliche Gewohnheiten helfen:
Bei sehr trockenen Händen sind reichhaltigere Cremes oder Balsame mit höherem Anteil an Wachsen und Buttern angenehmer. Sie bilden einen Schutzfilm und helfen, weiteres Austrocknen zu verhindern.
Nachts eignet sich eine dickere Schicht Creme unter Baumwollhandschuhen besonders gut. Es ist nicht nötig, sie die ganze Nacht zu tragen – schon kurze regelmäßige Pflege macht einen Unterschied.
Wer viel draußen ist oder häufig die Hände wäscht, sollte eine kleine Creme immer griffbereit haben – zum Beispiel in der Handtasche oder am Schreibtisch.
Wer eine einfache Creme selbst herstellen möchte, kann mit diesem Rezept beginnen. Das Ergebnis ist keine leichte Creme, sondern ein eher kompakter, schützender Balsam, ideal für sehr trockene Stellen.
Für die Zubereitung nützlich:
Stellen Sie ein sauberes Einmachglas oder ein hitzebeständiges Gefäß ins Wasserbad. Fügen Sie das Bienenwachs hinzu und erwärmen Sie es langsam, bis es geschmolzen ist. Das Wasser sollte nicht stark kochen.
Ist das Wachs geschmolzen, geben Sie die Kakaobutter dazu und rühren um, bis alles verbunden ist.
Dann nehmen Sie das Gefäß vom Herd und mischen Mandel- und Avocadoöl darunter. Die Pflanzenöle sollten leicht erwärmt sein, damit sie beim Vermengen mit dem Wachs keine zu niedrige Temperatur haben.
Füllen Sie die fertige Mischung in einen vorbereiteten Behälter und lassen Sie sie bei Zimmertemperatur fest werden.
Den Balsam in einem sauberen, verschlossenen Gefäß aufbewahren, am besten fern von Sonnenlicht und Wärmequellen.
Trockene Hände verbessern sich meist nicht über Nacht. Doch wenn Sie der Haut regelmäßige Pflege gönnen und Belastungen vermeiden, stellen sich Verbesserungen relativ schnell ein.
Wer die Hauspflege ausprobieren möchte, beginnt mit kleinen Mengen und einem einfachen Rezept. Zutaten und weitere Anleitungen finden Sie auf Ekokoza. Bei Fragen zur Auswahl oder Vorgehensweise helfen wir gerne weiter.
Bei sehr trockener Haut ist häufiges Eincremen sinnvoll, insbesondere nach dem Waschen und abends vor dem Schlafengehen.
Regelmäßiges Eincremen, Schutz der Hände vor Kälte und das Vermeiden anhaltender Trockenheit können helfen.
Ja. Das Rezept ist einfach und gelingt auch ohne Vorkenntnisse.
Hängt von Lagerung und Hygiene ab. In einem sauberen, verschlossenen Gefäß hält sie meist mehrere Monate.
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