Natürliche Haarfarben mit Henna VOONO eignen sich für alle, die pflanzliche Haarfarbe anwenden und gleichzeitig besser verstehen möchten, was sie auf die Kopfhaut auftragen. Es handelt sich nicht um eine schnelle chemische Abdeckung, sondern um einen Prozess, der mit Pflanzenpulvern, Wärme, Zeit und dem aktuellen Farbton Ihrer Haare arbeitet.
Das Ergebnis ist daher individuell unterschiedlich. Es hängt von der Ausgangshaarfarbe, Haarqualität, Menge der grauen Haare und vorherigen Färbungen ab. Deshalb ist es sinnvoll, ruhig zu beginnen, die Anleitung zu befolgen und die erste Färbung als Kennenlernen für die Reaktion Ihres Haares auf Henna zu betrachten.
Henna und andere Pflanzenpulver werden in der natürlichen Haarpflege zum Färben, Tönen und gleichzeitigen Stärken der Haare verwendet. VOONO-Farben sind pflanzlichen Ursprungs, enthalten weder Peroxid noch Ammoniak und sind auch für Veganer geeignet.
Nach mehrmaliger Anwendung können die Haare glänzender, glatter und lebendiger wirken. Dies ist jedoch kein Heileffekt. Jedes Haar ist anders und das Ergebnis hängt von Regelmäßigkeit, Farbton und Pflege ab.
VOONO-Farben machen vor allem Sinn, wenn Sie eine sanftere Färbung möchten und Ammoniak sowie Peroxid vermeiden wollen. Pflanzenfarben wirken anders als herkömmliche, dauerhafte Farben – das Haar wird nicht aufgehellt, sondern der Pflanzenfarbstoff lagert sich auf das Haar auf.
Die Hauptvorteile sind:
Das Pflanzenpulver in eine Schüssel geben und je nach Farbton mit Wasser anrühren. Bei Soft Black wird Wasser mit maximal 50 °C empfohlen. Rühren Sie gut durch, bis eine glatte, eher dickflüssige Paste entsteht.
Bei Henna und Pflanzenfarben ist die Temperatur entscheidend, da sie das Pigment und den Farbton beeinflusst. Viele Farbtöne werden mit etwa 50 °C Wasser angemischt, bei Rottönen ist meist eine höhere Temperatur (ca. 60–90 °C) empfohlen.
Im Zweifel folgen Sie immer der Anleitung für Ihren Farbton – das ist der verlässlichste Weg zu einem voraussehbaren Ergebnis.
Die Farbe darf nicht zu flüssig sein (sie würde sonst verlaufen), sollte sich aber gut auftragen lassen. Lassen Sie sie nach dem Anrühren auf angenehme Temperatur abkühlen, um Hautreizungen oder Verbrühungen zu vermeiden.
Einphasenfärbung ist geeignet, wenn Sie keinen starken Grauanteil haben oder Ihr Haar nur tönen möchten.
Vorgehensweise:
Für Soft Black empfiehlt der Hersteller eine Einwirkzeit von etwa 45 Minuten; folgen Sie immer der Produktanleitung.
Bei grauem Haar ist die zweistufige Methode meist sicherer, da graue Haare nach Einphasenfärbung heller oder ungleichmäßiger ausfallen können.
Zweistufiges Vorgehen:
Alternativ kann zweimal nacheinander derselbe gewünschte Farbton verwendet werden. Das Ergebnis hängt von Ausgangshaarfarbe, Grauanteil und vorherigen Färbungen ab.
Vor dem ersten Gebrauch empfiehlt sich ein Verträglichkeitstest. Tragen Sie eine kleine Menge auf eine Hautstelle auf und beobachten Sie die Reaktion. Bei Irritation, Juckreiz oder Rötung verwenden Sie das Produkt nicht.
Praxistipps:
Nach dem Färben mit Henna dem Haar sanfte Pflege gönnen. Direkt nach dem Auswaschen sollte das Haar nicht mit schweren Mitteln behandelt werden. Für Pflege zwischen den Färbungen können Sie ein einfaches Öl, Conditioner oder ein Haarserum verwenden.
Weitere Haar-Rezepturen finden Sie auf Ekokoza, zum Beispiel Luxus-Haaröl – für feines oder kräftiges Haar, Regenerierender Conditioner mit Maca-Wurzelextrakt oder Keratin-Serum – natürlicher Schutz und Pflege.
Wenn Sie die natürliche Färbung ausprobieren möchten, starten Sie einfach – mit einem Farbton, wenig Erwartung und sorgfältiger Anleitung. Rohstoffe, Zubehör und Rezepte gibt es bei Ekokoza – und falls Sie unsicher beim Vorgehen sind, kontaktieren Sie uns. Wir helfen gerne, die passende Lösung für Ihre Haare zu finden.
Das hängt vom Farbton, Haartyp und gewünschten Ergebnis ab. Soft Black etwa 45 Minuten; generell reicht das Spektrum von 45 Minuten bis 2 Stunden.
Sie kann graue Haare abdecken, mit der zweistufigen Methode ist das Ergebnis meist besser. Erst Copper, dann der gewünschte Farbton.
Ja, Mischungen sind möglich. Beim ersten Mal empfiehlt es sich jedoch, einen Farbton zu testen und die Herstellerhinweise zu befolgen.
Nein, VOONO-Farben enthalten weder Peroxid noch Ammoniak.
Sie beeinflusst die Pflanzenpigmente. Bei manchen Tönen etwa 50 °C, bei Rot empfiehlt sich meist eine höhere Temperatur.
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